01
Formate
Alle analogen und digitalen Formate in einer konsolidierten Ordnung.
Alle Formate →Weniger perfekt – mehr verbunden.
Care und Self-Care im Gleichgewicht
Care ohne Self-Care wird Erschöpfung.
Self-Care ohne Care wird Rückzug.

Mit Körper, Stimme, Stille und Humor erkunden wir, wie Verbindung entsteht. Wir hören zu, kommen ins Spiel und lassen Platz für das Ungeplante.
Zuhören. Unterschiede halten. Verantwortung teilen.
Du brauchst keine Vorkenntnisse.
Neugier genügt.
Die Mutterseite
Diese Seite ist Ausgangspunkt und öffentliches Inhaltsverzeichnis: Alle Formate, Digitalien, Forschungsspuren und Wege zur Teilnahme sind von hier aus erreichbar.
01
Alle analogen und digitalen Formate in einer konsolidierten Ordnung.
Alle Formate →02
Öffentliche Beschreibungen und klar gekennzeichnete geschützte Arbeitsräume.
Digitalien öffnen →03
8R, Forschungstagebuch, Archiv und die verbundenen Praxisfelder.
Zusammenhang erkunden →04
Aktuelle Einladungen, Teilnahme und direkte Verbindung.
Termine → · Kontakt →Formate
Mit Körper, Stimme, Stille und Humor kommen wir ins gemeinsame Erkunden.
Mehr erfahren →Zusammenkommen, essen, zuhören und mitgestalten.
Mehr erfahren →Zuhören. Spüren. Verstehen. Auch Unsicherheit und Unterschiede dürfen Platz haben.
Mehr erfahren →Humorvoll-musikalische Begegnungen, die Gespräche öffnen.
Mehr erfahren →Körper · Stimme · Stille · Humor






Unsere Praxis
Viele Menschen tragen viel: Verantwortung, Sorge, Übergänge, Erschöpfung, Widersprüche. GEMEINSCHAFT WAGEN ist ein Raum für Menschen, die nicht noch mehr Input brauchen, sondern Verbindung, Entlastung und Klarheit.
Im Zentrum stehen:
Care und Selfcare gehören zusammen. Denn: Care ohne Selfcare wird Erschöpfung. Selfcare ohne Care wird Rückzug. Hier gibt niemand nur und empfängt niemand nur. Sorge wird gegenseitig — und damit erst tragfähig.
«Anstelle der Hektik tritt die Stille und das Schweigenkönnen.»
Jean Gebser
Gemeinschaft entsteht nicht durch perfekte Menschen. Sie entsteht dort, wo Menschen da bleiben, einander zuhören und Unterschiede halten lernen.
Wir nennen diese Praxis Strukturelle Liebe. Nicht als romantisches Ideal. Sondern als konkrete Gestaltung von Bedingungen, in denen Menschen würdig, verschieden, verletzlich und ansprechbar bleiben können.
Wir schaffen öffentliche Wohnzimmer, Räume, Stammtische, Partizipartys, Anti-Kurse und szenische Türöffner. Räume, in denen Menschen nicht kleiner werden müssen, um dazuzugehören.
Wir klären, wer hält, wer führt, wer entscheidet, wer zuhört, wer dokumentiert und wer entlastet. Verantwortung wird sichtbar gemacht, statt still erwartet.
Wir vereinbaren Entscheidungswege, Zuständigkeiten, Vertraulichkeit, Konsent-Verfahren und Formen der Zusammenarbeit. Der Rahmen dient den Menschen – nicht umgekehrt.
Wir pflegen regelmässige Treffen, Reflexionen, Care-Checks, Jahresplanung, Pausen und Abschlüsse. So wird Care nicht dem Zufall überlassen. Sie wird sichtbar, besprechbar und teilbar.
Wir klären Sinn, Auftrag und nächste Schritte. Eine gemeinsame Richtung gibt Orientierung, ohne lebendige Entwicklung festzuschreiben.
Wir üben Selbstverantwortung, Ambiguitätstoleranz und die Fähigkeit, Spannungen anzusprechen, ohne Menschen abzuwerten.
Wir machen formellen und informellen Einfluss sichtbar. Privilegien, Erfahrung und Entscheidungsmacht werden verantwortet statt verleugnet.
Wir behandeln Irrtum, Scheitern und unbeabsichtigte Wirkung als Lernmaterial. Reparatur gehört zur Beziehung.
Resonanz ist kein neuntes R. Sie ist die unverfügbare Querdimension, in der sich zeigt, wie die acht Gestaltungsfelder zusammenwirken.
«Ich nenne es Strukturelle Liebe. Fachlicher gesagt: würdesensible Beziehungsarchitektur. Einfacher gesagt: Räume, in denen Menschen nicht kleiner werden müssen, um dazuzugehören.»
Christof Suppiger
Viele Gemeinschaften scheitern nicht an mangelnder Begeisterung. Sondern an unsichtbarer Arbeit, unklaren Zuständigkeiten und unausgesprochenen Erwartungen.
Wir arbeiten soziokratisch: Verantwortung wird sichtbar gemacht, Entscheidungen gehören dorthin, wo die Arbeit ist, und Care ist Teil der Struktur — nicht ihr Anhängsel.
Wohin wollen wir gemeinsam? Wir klären Zweck, Entscheidungswege und Verantwortlichkeiten. Was delegiert werden kann, wird delegiert.
Was wollen wir in die Welt bringen? Gemeinschaft. Caring Community. Räume. Beteiligung im Quartier. Partnerschaften, die tragen.
Gute Absichten brauchen tragfähige Strukturen. Finanzen, Administration, Dokumentation und Entscheidungsprozesse sind geregelt — damit Energie in die Beziehungsarbeit fliessen kann, nicht in Unklarheit.
Wer trägt gerade was? Wir fragen regelmässig: Wo entsteht Überlastung? Was darf langsamer werden? Wer braucht Entlastung? Care ist Teil der Arbeit, kein Zusatz.
Ein Raum für Menschen, die nicht optimiert werden wollen. Wir arbeiten mit Atem, Stimme, Körper, Humor, Kreis und Stille. Nicht um besser zu funktionieren. Sondern um bewohnbarer zu werden. Für Menschen in Übergängen, mit Sorgeverantwortung, Erschöpfung, Widerstand, Humor und Sehnsucht nach echtem Kontakt.

Öffentliche Wohnzimmer-Abende. Menschen kommen um einen Tisch zusammen. Eine Frage steht im Raum. Stimmen werden hörbar. Unterschiedlichkeit darf da sein. Keine Abstimmung. Kein Rechthaben als Sport. Kein Aktivismusdruck. Dafür Gespräch, Buffet, Musik, Begegnung und kleine Schritte von Beteiligung.
Gespräch, Essen und Mitgestaltung. Partizipartys verbinden Gespräch, gemeinsames Essen, Musik und kleine Formen von Mitgestaltung. Es geht nicht um perfekte Beteiligung. Es geht um erste tragfähige Schritte.
Zuhören. Spüren. Verstehen. NachBar:in ist ein moderiertes Begegnungsformat für Menschen, Gruppen und Initiativen. Hier darf Unsicherheit auftauchen. Hier müssen Unterschiede nicht sofort gelöst werden. Hier wird Zuhören wichtiger als Überzeugen.
Kurzformate mit Humor und Haltung. Humorvoll-musikalische Kurzformate über Männer, Frauen, Familien, Gemeinschaften, Verantwortung, Bubbles und die Kunst, dran- und dabeizubleiben. Mit Humor. Mit Widerspruch. Mit Gesprächsstoff.
Unser Ziel: Quartiere, in denen Sorge geteilt wird. Gemeinschaft, die trägt. Eine Caring Community, die wächst — Beziehung für Beziehung.
Der Anti-Kurs übt Beziehung im eigenen Körper. Der Stammtisch übt Beziehung im öffentlichen Raum. Die Partiziparty übt Mitgestaltung im Alltag. Die Räume üben Zuhören und Unterschiedlichkeit. Die szenischen Türöffner öffnen Gespräche über das, was uns bewegt.
GEMEINSCHAFT WAGEN ist ein lokaler Raum für Beziehung vor Entscheidung. Ein Ort, an dem Menschen nicht zuerst perfekt, überzeugt, spirituell, politisch einig oder besonders mutig sein müssen. Ein Ort, an dem Zuhören, Stille, Humor, Körperwahrnehmung, Care und Selfcare zu kleinen tragfähigen Praktiken werden.
Unser Horizont heisst Caring Community: ein Quartier, in dem Sorge nicht privat bleibt, sondern teilbar, sichtbar und demokratisch gestaltbar wird. Nicht als Utopie. Sondern als Praxis — Schritt für Schritt, Treffen für Treffen, Beziehung für Beziehung.
So wie bisher geht es nicht weiter. Jetzt braucht es kleine mutige Versuche – gemeinsam.
Wir gestalten Räume, in denen Menschen nicht besser wirken müssen, sondern echter anwesend sein dürfen.
Gemeinschaft ist für uns keine Idee, sondern eine Praxis: wirklich zuhören, Unterschiede halten, Grenzen achten, Humor behalten, Verantwortung teilen, in Beziehung bleiben.
Die Formen, die wir anbieten, sind keine fertigen Produkte. Sie entstehen mit den Menschen, die kommen.
Care bedeutet für uns: Sorge, die sichtbar wird. Nicht als stille Selbstverständlichkeit. Sondern als geteilte, besprechbare, faire Verantwortung. Care ohne Selfcare wird Erschöpfung. Selfcare ohne Care wird Rückzug.
Beziehung vor Entscheidung. Verantwortung sichtbar machen. Care und Selfcare zusammen denken. Nicht perfekt arbeiten – sondern fair, verlässlich und ansprechbar füreinander bleiben.
Gemeinschaft, die trägt, entsteht dort, wo Sorge nicht mehr allein getragen werden muss. Das nennen wir Caring Community. Unser Horizont. Unser Warum.
Das Kernteam der Caring Community GEMEINSCHAFT WAGEN bilden Katrin Sauter und Christof Suppiger.
Ihre Initiative nährt sich aus dem Bedürfnis nach geklärtem Wohnen und Arbeiten, nach sinnvoller Beteiligung am gesellschaftlichen Zusammenhalt, nach kreativem Ausdruck und lebendiger Begegnung – in Sorge für sich selbst und für andere. Beide leben verkörperte Begegnung und öffnen Räume, in denen auch Widersprüche willkommen sind und Beziehungsreifung und Transformation möglich werden.

Katrin ist sorgende Angehörige eines demenzkranken Partners. Als Theaterschaffende, Vokalartistin und Presencerin steht sie zugleich am Relaunch ihrer Selbständigkeit. Sie bringt Stimme, Präsenz, künstlerische Sensibilität und gelebte Care-Erfahrung in die Gemeinschaftsbildung ein.
Christof ist im Übergang ins Rentenalter. Als ehemaliger Heilpädagoge, Clown und Prozessbegleiter verbindet er Community Building, künstlerische Praxis und gelebte Beziehungserfahrung. Er bringt Präsenz, Humor, Facilitation und eine klare Sensibilität für gemeinschaftsbildende Prozesse ein.
Du möchtest bei einem Treffen dabei sein, eine Kooperation prüfen oder einfach in Verbindung bleiben?
Du möchtest GEMEINSCHAFT WAGEN unterstützen? Mit einer Spende, einer Kooperation, einem Raum, einer Idee oder deiner Zeit. Denn tragfähige Gemeinschaft entsteht nicht durch Konsum. Sondern durch Beteiligung.
GEMEINSCHAFT WAGEN — Ein öffentliches Wohnzimmer für tragfähige Beziehungen, Care und Beteiligung im Alltag.
Verein Spürnasen · Zürich · Partner des Caring Community Netzwerks Schweiz